Die Bücher, die ich 2024 gelesen habe
26 Bücher sind es, die ich 2024 gelesen habe. Eines der ersten war „Kosmonauten-Oscar“ von Carmen Kurtz. In Bibliotheken, Buchläden, Bücherkisten oder bei Freunden habe ich die einzelnen Werke gefunden und schätzen gelernt. Jedes von ihnen ist einzigartig.
Gliederung
- Die durchgelesenen Bücher
- Reingelesen
- Noch nicht gelesen
- Auf der Liste
- Weitere Buchtitel für eigene Werke
Die durchgelesenen Bücher
Alma M. Karlin „Einsame Weltreise“ (5/5)

Eindrückliche Schilderungen und Tagebucheinträge einer Slowenin, die mit ihrer Erika-Schreibmaschine Anfang des 20. Jahrhunderts von Europa nach Amerika und weiter Richtung Asien auf unterschiedlichen Schiffen in der zweiten und der dritten Klasse reiste. Die Autorin wurde mir auf dem Jakobsweg in einer Herberge in Saint-Jean-Pied-de-Ports von einem Österreicher empfohlen, der bereits ein paar tausend Kilometer auf den Beinen war. Sie schreibt selbst über ihre Beobachtungsgabe und ihr schriftstellerisches Talent:
„Ich sehe allerdings mit anderen Augen als die meisten Menschen, doch tröste ich mich mit dem Gedanken, daß ja darin vielleicht mein einziger Wert als Schriftstellerin liegt, weil ich da aus Gesichtswinkeln blinzle, die anderen verschlossen bleiben. Wenn man das erkannt hat, wird man mir gewiß meine Eigenart verzeihen und begreifen, daß ich so schreibe, wie ich die Dinge erfasse, und nicht so, wie andere Leute glauben, daß ich schauen soll.„
Alma M. Karlin
Carmen Kurtz „Weltraumfahrer Oskar“ (5/5)
Das mir vorliegende Werk mit dem ursprünglichen Titel „Oscar Cosmonauta“ stammt aus der Feder der katalanischen Schreibenden Carmen Kurtz (1911 bis 1999). Es handelt von einem Jungen der gemeinsam mit seiner Gans Kina und seinen Freunden als auch der Unterstützung seines Vaters aus einem alten Kessel eine Rakete namens „Meteor X-23“ baut. Wie durch ein Wunder landet Oskar auf dem feindlichen Planeten Mars und darf dort einige Abenteuer erleben. Weitere Werke der in Barcelona geborenen und gestorbenen Schriftstellerin, die sich inzwischen in meine persönliche Sammlung integriert haben sind: „Querido Tim“, „Duermen Bajo Las Aguas“, „Color de Fuego“ und „Fanfamús“.
Ludmila Pavlova-Marinsky „Juri Gagarin – Das Leben“ (5/5)
Die Biographie des ersten Kosmonauten mit ausführlichen Schilderungen über seinen Werdegang, seine Familie und den Menschen hinter der Uniform stammt von Ludmila Pavlova-Marinsky. Sie verbrachte in ihrer Kindheit und Jugend selbst viel Zeit mit der befreundeten Gagarin-Familie und stellt den Mann vor, der sich durch kontinuierliche Arbeit, politisches Wirken und einen harten Willen den Kindheitstraum mit einer Rakete den Weltraum zu erkunden, verwirklichte. Zudem wirft sie Fragen und Überlegungen hinsichtlich des plötzlichen Todes des Kosmonauten auf.
Juri Gagarin „Der Weg in den Kosmos“ (5/5)
Das Buch begleitete mich über 4.000 Kilometer in meinem Rucksack oder in einer Satteltasche auf dem Jakobsweg durch Frankreich, Spanien und Portugal bis nach Marokko. In vielen dunklen Abendstunden im Februar und März las ich den Werdegang des in einer armen Bauernfamilie im Smolensker Land geborenen Jungen, der seinen Blick zu den Sternen erhob, und mit seinen Schritten immer weiter den Himmel und die endlose Weite des Universums eroberte. Seine Arbeitseinstellung, seine Kameradschaft, seine Wissbegierde und seine Willensstärke wie auch die Fähigkeit in Extremsituation einen kühlen Kopf zu bewahren und die richtigen Entscheidungen zu treffen verhalfen ihm im Verlauf seiner „Karriere“ mit der „Wostok“ zu verschmelzen und mit einer Leistung von bis zu 20 Millionen PS um 09:07 Uhr Moskauer Zeit an einem Mittwoch im April 1961 die Aureole der Erde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 28.000 Kilometern in der Stunde zu bewundern und an die Worte Hemingways im Rahmen seines Friedensfluges zu denken.
Eric Newby „Ein Spaziergang im Hindukusch“ (5/5)

In einem Buchregal in der Jugendherberge von Tavira fand ich dieses unterhaltsame und ausgesprochen originelle Buch, das mich bis nach Andalusien, Marokko, Katalonien, Frankreich und Deutschland begleitete.
Eric Newby, der in Mayfair als Modeverkäufer tätig ist, trägt den Wunsch in sich, die wilde Bergwelt Afghanistans zu erobern. Im Prinzip ist sein Vorhaben von Beginn an zum Scheitern verurteilt, da er a.) keine Klettererfahrung hat und b.) des Schicksals nicht sonderlich mächtig ist. Aber er unternimmt dennoch einen Versuch. Das Schreiben darüber gelingt ihm. Mit pointierten Witz und englischem Charme hangelt er sich mit Worten von den Kraxeleien in Wales (um Material zu testen und die Basics des Bergsteigens zu üben „Wie eine Boa constrictor, die ein Huhn bei lebendigem Leib verschlingt, wand ich mich hinauf und gelangte mit zerschundenen Knien schließlich ins Freie.“ (S. 45)) bis zur Anreise mit dem Auto über Istanbul in Richtung Nuristan, dem „Land des Lichts“. Er schildert die bedingt herzlichen Begegnungen mit den Einheimischen, stellt Auszüge aus „Notes on the Bashgali (Kafir) Language“ von Colonel J. Davidson wie „Tô’st kazhîr krûi p’ptî tâ chuk zhi prots asht? / Wie viele schwarze Punkte sind auf dem Rücken deines weißen Hundes?“, „Iâ krûi brobar adr rang azzâ; shtring na ass. / Der Hund ist gelb, und er hat keine Punke.“ oder „Or manchî aiyo, buri aish kutt. / Ein Zwerg will etwas zu essen haben.“ vor und hält poetisch Naturmomente fest:
„Wir ließen die anderen weiterziehen, überquerten lieber den Fluß auf einem Tamariskensteg und setzten uns unter einen Walnußbaum.
Dort hatten wir einen seltenen Moment Frieden. Schmetterlinge flatterten durch die Luft, Schwärmer, Zitronenfalter, Bläulinge, Distelfalter. Hugh ratterte die Namen herunter, an die er sich aus der Schulzeit erinnerte. Hinter uns hämmerte ein Specht ein Loch in eine Eiche. Weiter flußabwärts glitten zwei Eisvögel dahin.“
Eric Newby, „Ein Spaziergang im Hindukusch“, Seite 321
Reinhold Reitberger „Walt Disney“ (5/5)

Während mein Fahrrad in der Werkstatt von den Strapazen des Jakobsweges wieder auf Vordermann (oder Singular von Vorderleute) gebracht wurde zog ich verloren durch die Stadtbibliothek am Mailänder Platz in Stuttgart und mir fiel die Biographie von „Walt Disney“ in die Hände. Kurz erinnerte ich mich an die Biographien von Steve Jobs, Tom Cruise und Elon Musk, die ich gelesen hatte. Walt Disney allerdings war ein Fall für sich. Es handelt sich um die beeindruckende Biographie eines Menschen, der niemals aufgegeben und für seine Träume gekämpft hat.
Thomas J. Hauck „Der Fisch der zu ihm gesprochen hatte“ (5/5)
Von Zirl in Tirol aus zieht Manfred P. T. Ellermann hinaus in die Welt um zu vergessen. Mit jedem Schritt den er nach vorne setzt bewegt er sich weiter zurück in die Vergangenheit und weiß immer weniger wer er tatsächlich war und welches Leben er lebte. An einem Nachmittag des 27. Dezembers betritt er Straßburg und findet sich dort mit einer Forellengräte und einem Küken wartend auf die Unbekannte wieder.
Weitere Bücher, die ich von dem Autor gelesen habe sind: „Leonie oder der Duft von Käse“ und „Berlin, Moabit-Blues“.
Philipp Fuge „Der Weg ist mein Zuhause – Zu Fuß von Gibraltar ans Nordkap“ (5/5)
Nach dem Weg ist vor dem Weg. Um meine Reisesehnsucht zu stillen folgte ich Philipp Fuge von meinem Bett aus auf seinen Fußschritten von Gibraltar quer durch Europa bis ans Nordkap. 272 Tage war er unterwegs, verbrachte seine Nächte größtenteils in der Natur in einem Zelt unter heimischen Bäumen oder den verschwenderisch strahlenden Sternen und schmierte sich auf den Bordsteinkanten vor den Supermärkten und Tante-Emma-Läden Butterstullen als Wegzehrung. Es ist magisch, wie viel Kraft aus seiner Reise alleine über den europäischen Kontinent mit seinen zwei Füßen strömt und zu was ein Mensch fähig ist, wenn er sich einer Mission hingibt.
Hans Erdelt „ZUMUTUNGEN“ (5/5)

„Das ist für Sie bestimmt, Herr Alter hat mich ausdrücklich gebeten, es Ihnen zu geben“, sie wiederholte mit Nachdruck, „niemandem anderen als Ihnen! Ja, so hat er sich ausgedrückt!“ – In diesem Augenblick meiner großen inneren Erschütterung muß mir urplötzlich, sozusagen blitzartig bewußt geworden sein, daß nun auf m i c h zukäme, was Eberhard manchmal als s e i n e Aufgabe anzusehen schien: zu schreiben, über sich zu schreiben. Als ich später den für mich bestimmten Umschlag öffnete, fand ich zuoberst einen Zettel mit der Aufzeichnung: „Ich schreibe, also BIN ICH !“ – – –
Das Manuskript meines Großvaters flog mir vor ein paar Jahren zu. Auf dem Jakobsweg dachte ich immer wieder an sein Werk und digitalisierte seine 152 mit Schreibmaschine verfassten Seiten wie ich zuhause angekommen war. Ich folgte ihm auf seinem persönlichen Alter Ego-Rückblick auf einer Busfahrt an Ostern 1971 von Stuttgart aus in seine einstige Heimat Breslau oder Wroclaw, in die Gefilde seiner Kindheit und in die Herausforderungen einer Versöhnung der Völker zwischen Polen und Deutschland.
Olinda Herzel „Über Ängste und den Mut loszurennen“ (5/5)
Das erste Mal sah ich sie nur von Weitem. Ich beobachtete sie, wie sie am Bach saß und ihre Füße ins Wasser hielt. Ich war mir nicht sicher, ob sie eine Melodie summte oder einfach nur still dasaß und ich mir das Summen nur vorstellte, da es so zu diesem Moment gehörte. Ich war überrascht von ihrem Anblick. Nicht nur, weil sich sonst selten jemand hierher verirrte, sondern auch von ihrem Aussehen. Wenn man diesen Wald nicht, so wie ich, ziemlich in- und auswendig kannte, wäre sie einem vermutlich gar nicht aufgefallen, da sie sich so an die Umgebung anzupassen schien. Sie war so zart und wiederrum hatte sie etwas Wildes. Ihre Haare umgaben, in einem schmutzigen braun, ihren Kopf wie kleine Äste. Sie standen wirr ab und bildeten eine Baumkrone, ließen sie damit etwas königlich, wie die Prinzessin des Waldes, aussehen.
Lange stand das gelbe Buch, das mir meine Schwester mit Geschichten aus ihrem Innersten vor einiger Zeit geschenkt hatte, in meinem Holzregal und staubte vor sich hin. In einer ruhigen Minute nutzte ich die Gelegenheit es in die Hand zu nehmen, zu öffnen und zu lesen. Ich war positiv überrascht von ihrer Imaginationskraft, von ihrer Sprachgewalt und von ihrer Wortschönheit.
Dirk Husemann „Die Romanfabrik von Paris“ (4/5)

Um mich innerlich auf Paris vorzubereiten leihte ich mir „Die Buchhändlerin von Paris“ von Kerri Maher, „Soul of Paris“ von Thomas Jonglez, „Chagall, Matisse, Miró – Made in Paris“ herausgegeben vom Museum Folkwang als auch „Die Romanfabrik von Paris“ aus. Dirk Husemann lässt seine im Rollstuhl sitzende Hauptperson Gräfin Anna Dorn Mitte des 19. Jahrhunderts dem Schriftsteller Alexandre Dumas nach Paris folgen um seinem literarischem Schaffen ein Ende zu bereiten. Sie wirft ihm vor, die Gesellschaft mit seinen einfaltslosen Texten, seinen sittenlosen und moralisch fragwürdigen negativ zu beeinflussen. In Paris angelangt trifft sie allerdings auf einen ominösen Magnetiseur, der nichts Gutes im Sinn hat. Gemeinsam mit Dumas müssen sie dann nach London und Moskau dem Bösewicht folgen um seinem Schaffen ein Ende zu bereiten.
Pearl S. Buck „Drachensaat“ (5/5)
Und plötzlich fühlte Ling Tan, wie aus der Tiefe langwieriger Qual heiße Tränen ihm in die Augen stiegen. Während all dieser bitteren Jahre hatte er nicht geweint. Er hatte den Verfall seines Hauses erlebt, das Jammerbild seines Dorfes und Tod auf allen Straßen gesehen und nicht geweint. Er konnte es selber nicht fassen, daß bei der ersten glückhaften Nachricht, die er seit Jahren empfing, seine Augen sich mit Tränen füllten. „Komm, laß uns gehen!“ bat er seinen Sohn, und Lao Er geleitete ihn schweigend hinaus und aus der Stadt.
„Drachensaat“ von Pearl S. Buck, S. 234
Am Montag, den 05. August 2024, nach dem Besuch des Dorotheenstädtischen Friedhofes, der Berliner Mauer und des Käthe Kollwitz-Denkmals stießen drei Menschen auf die „Bücherwald – Bücher auf Reisen“-Installation im Prenzlauer Berg. Während das Sonnenlicht durch die grünen Blätter der Bäume auf die Pflastersteine der Sredzkistraße und auf die Oberfläche des Holzes drang zog ich mir einen Rücken mit den schwarzen Lettern „Buck Drachensaat“ aus einem der Regalbretter. Buck, die unter anderem schon „Ruf des Lebens“, „Kinfolk“, „Und fänden die Liebe nicht“, „Geschöpfe Gottes“, „Das Gelöbnis“, „Die verborgene Blume“, „Das Mädchen von Kwangtung“ oder „Zuflucht im Herzen“ verfasste thematisiert in „Dragon Seed“ das beschauliche Leben einer Bauernfamilie auf dem Lande, für die das Gute im Menschen, die tägliche körperliche Arbeit, die unsichtbaren Bande der Familie und ihrer Generationen samt der Erträge der Felder Horizont und Mantra ihres Seins darstellen. Jenseits des für sie Sichtbaren und Existenten jedoch zieht Krieg auf, der sowohl die Sinnhaftigkeit als auch den Glauben nicht nur in Frage stellt sondern ernsthaft gefährdet. Allerdings lassen die Ereignisse die Persönlichkeiten nicht zerbrechen sondern einzig stärker werden, den falschen Versprechen der Herrschenden und der Waffen zu trotzen und im Einklang ihrer Herzen und der Gesetze der Natur für Gerechtigkeit, für Frieden und für das Gute zu kämpfen.
Buck, die 1982 im Osten der USA geboren wurde wuchs als Missionarstochter in China auf, studierte, 1932 wurde sie mit dem Pulitzer-Preis, 1938 „für ihre reichen und wahrhaft epischen Schilderungen des chinesischen Bauernlebens und für ihre biographischen Meisterwerke“ mit dem Nobelpreis für Literatur als vierte Frau in der Geschichte der Menschheit ausgezeichnet.
Henri Charrière „Banco – Die weiteren Abenteuer des Papillon“ (5/5)
„Papillon“ mit Steve McQueen ist eine von drei DVDs, die ich besitze. Ohne Henri Charrière, der diese Geschichte selbst erlebt hat, gäbe es diesen Film nicht. In „Banco“ beschreibt der Franzose und Wahl-Venezolaner die Zeit nach dem Aufenthalt im Gefangenenlager auf den isolierten Inseln Französisch-Guayanas. Die Jahre, die er dort fernab seiner Heimat und seiner Familie in Frankreich für eine Lappalie unrechtmäßig verbrachte, hätten ihm des Öfteren beinahe den Tod gebracht. Doch wie durch ein Wunder überstand er all die Herausforderungen und wuchs als Mensch in seiner Weltsicht, in der Fähigkeit Menschen zu lesen und zu seinen Gunsten für ein Vorhaben einzuspannen, beträchtlich. Ihm mangelte es weder an Ideenreichtum, noch an dem Wissen diese auch (teils erfolgreich) in der Realität umzusetzen noch an Beziehungen. Er war Goldgräber, stieg ins Krabbengeschäft ein, Betrieb ein Hotel und ein Nachtlokal und fand schließlich mit über 60 Jahren in seiner Wahlheimat Venezuela das Schreiben. Inspiriert wurde er dabei von „Der Astragal“ von Albertine Sarrazin und der auf dem Buch aufgedruckten Auflagezahl von 123. Tausend. Er war sich gewiss, dass wenn ihre Geschichte von so vielen Menschen gelesen wird, seine weitaus abenteuerlichen Erfahrungen von größerer Strahlkraft sind. So kam es also, dass er in 13 Schulheften Zeile für Zeile seine vereinzelt ausgeschmückten oder geschönten Erlebnisse für die Gesellschaft und für die Gerechtigkeit niederschrieb.
Isabel Allende „Dieser weite Weg“ (5/5)

Barcelona, Chile, Frankreich – neben der Geschichte Spaniens um den Bürgerkrieg und die Franko-Diktatur erfährt die und der Lesende mehr über die Hintergründe des katalanischen Unabhängigkeitsdenkens und der chilenischen Kultur und Vergangenheit. Allende beschreibt in „Dieser weite Weg“ auf eine besondere Art den Werdegang zweier Menschen, die vor der Brutalität des Franko-Regimes über die Pyrenäen fliehen können und auf einem von Pablo Neruda gesandten Schiff namens „Winnipeg“ auf dem Lateinamerikanischen Kontinent in Chile ein neues Leben beginnen können. Der großartige Schriftsteller Neruda schrieb über den Moment der Abfahrt des Schiffes von Europa in Richtung Südamerika: „Die Kritik mag, wenn sie Lust hat, meine ganze Dichtung verwerfen. Aber dieses Gedicht, an das ich mich heute erinnere, wird niemand tilgen können.“
Petros Markaris „Tagebuch einer Ewigkeit“ (5/5)
In „Tagebuch einer Ewigkeit“ skizziert der in Istanbul geborene Schriftsteller und Verfasser von Theaterstücken Petros Markaris den Entstehungsprozess eines Filmes. „Die Ewigkeit und ein Tag“ mit Bruno Gans war einst nichts weiter als die vage Vorstellung im Kopfe oder in der Seele zweier Menschen. Gemeinsam mit dem Regisseur Theo Angelopoulos verwirklicht Markaris die bewegten Bilder und skizziert den Prozess von den ersten Ideen hin zur immer konkreter werdenden Realisierung dieses Projektes. Taxifahrten auf Griechenland, Reisen eingebettet in idyllische Landschaften, befruchtende aber auch herausfordernde Arbeitsgespräche, viel Espresso, Telefonate zur Akquise von Finanzmitteln, die Auswahl der SchauspielerInnen, der Drehorte, der Musik und das Einsetzen der Schlüsselmomente sind Themen, die Markaris auf dem Papier erörtert.
Raja Alem „Sarab“ (5/5)
In ihrer Heimat Saudi-Arabien wuchs die Protagonistin Sarab eigentlich als Junge auf. Um nicht aufzufallen wurde sie bereits von ihrer Mutter wie ihr Bruder gekleidet und gelehrt sich selbst zu verleugnen. Ihre Vorstellung von Liebe – so wurde ihr oktroiert – bedeutet ihren Bruder um jeden Preis zu schützen. Im Inneren der Großen Moschee in Mekka kämpft sie Seite an Seite mit einer Heerschaft terroristischer Fanatiker gegen Satan und für den Beginn einer neuen Zeit in der Welt durch den geheiligten Propheten. Die Toten und die Geiseln sind der erforderliche Kompromiss, der in Kauf genommen werden muss. Wie das Vorhaben allerdings immer aussichtsloser wird und die Zahl der Toten auf den Seiten der Aufständischen, der Zivilisten und der gesendeten Soldaten immer größer wird, flieht Sarab in der immer größer werdenden Aussichtslosigkeit in die Katakomben. Dort stößt sie auf einen bewusstlosen französischen Soldaten. Anfänglich entsteht ein verbitterter Kampf zwischen den beiden von ihrem eigenen Handeln zutiefst überzeugten Individuen und Außenseitern. An einem gewissen Punkt jedoch beginnt eine Liebe als Hoffnungsschimmer die Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit zu erobern. Schließlich in Paris fängt Sarab allmählich an zu entdecken und zu verstehen, wer sie selbst ist, sie trägt zum ersten Mal ein Kleid und lernt die persönliche Freiheit und Unabhängigkeit allmählich zu schätzen.
Eine packende Mischung der Gegensätze zwischen der menschlichen Brutalität und der empfindsamen Zartheit der Seelen präsentiert die in Mekka geborene Schriftstellerin Raja Alem eine Geschichte, die in die realen Begebenheiten der Besetzung der Großen Moschee im Jahr 1979 durch militante Islamisten eingebettet ist.
Sascha Reh „Aurora“ (4,5/5)
Man nehme die Weihnachtszeit, einen Schneesturm, eine ausgesprochen dünn besiedelte Insel, einen Panzer und ein paar Charaktere mit Macken, deren Wege das Schicksal gemeinsam verwebt. Der erfolglose Lokalreporter einer dänischen Tageszeitung Ole, die kinderlose Frau Tamara und der sensible dennoch beizeiten äußert unvorhersehar handelnde Soldat Eric begegnen sich in der Dunkelheit, der Kälte und der Surrealität einer endlos erscheinenden Nacht. Zu Dritt befinden sie sich in der Naturgewalt mit einem Panzer auf dem Weg zu einer gebährenden Frau, kommen sich näher und müssen sich aufeinander verlassen. Gefühlt strömt aus jeder Seite des Buches eine große Portion Schönheit der Sprache und dennoch fehlt eine letzte Prise Originalität oder Spannung um aus diesem poetischen Buch etwas Größeres und Zeitloses werden zu lassen.
Patricia Hermes „Amy und die Wildgänse“ (5/5)
Ausgesprochen kitschig und emotional. Nicht nur an einer Stelle musste ich Tränen vergießen. Ein sehr berührendes und kurzweiliges Buch über ein Mädchen, das nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Vater zurückkehrt und bei ihm in ihrer Verzweiflung bei einem Spaziergang am See auf verlassene Gänsenester mit Eiern stößt. In der Schublade einer verstauten Kommode bettet sie die 16 Eier mit einer Lampe nieder und findet sich nur einen Tag später als Mutter dieser Gänseschar wieder. Als herausfordernd stellt sich jedoch heraus, dass die Gänse ohne ihre Eltern den von Generation zu Generation übertragenen Vogelzug nicht mehr verinnerlicht haben. Also ist es an Amy, die Wildgänse vor dem Stutzen ihrer Flügel zu bewahren, und sie mittels eines Ultraleichtflugzeuges (ihr Vater ist Erfinder) gen Paradies zu führen.
Die Story über Amy, die gemeinsam mit der Unterstützung ihres Vaters und von Freunden ihren Traum die Luft zu erobern ungeachtet von anderen Meinungen oder Vorgaben verwirklicht, wurde in Hollywood ausgeschönt, wenngleich sie von dem tatsächlichen Wirken William Lishmans inspiriert ist, der Kanadawildgänsen mit einem Ultraleichtflugzeug wieder zur Migration verhalf.
Stanislaw Lem „Der futurologische Kongress“ (4/5)

Ein etwas eingestaubtes Werk des polnischen Science-Fiction-Schriftstellers, das 1970 verfasst wurde. Im Zentrum steht der bekannte Raumfahrer Ijon Tichy, der am „Achten Futurologischen Weltkongress“ in Nounas, der Hauptstadt Costricanas teilnimmt. In Folge bewaffneter Unruhen und diverser Vorkommnisse am Kongressort – einem 108-stöckigen Hilton-Hotel, wird der Kopf des Protagonisten von seinem lädierten Körper getrennt und auf ein funktionierendes Exemplar neu verpflanzt. In der Zukunft findet sich Tichy unter einer Erdbevölkerung von einer zweistelligen Milliardenzahl wieder, Tote können wiederbelebt werden, für jedes gesellschaftliche Problem gibt es eine Lösung. Er erfährt allerdings, dass die menschliche Psyche mit Hilfe sogenannter „Psychemikalien“ beeinflusst wird, die sich im Wasser, in der Luft, im Essen, letztlich überall befinden und die schöne Realität einzig vorgetäuscht ist. Immer weiter offenbart sich ihm die ungeschönte gnadenlos ehrliche Realität wie sie tatsächlich ist…
Andreas Eschbach „Der letzte seiner Art“ (4,5/5)
In der Frankfurter Bibliothek fand ich als Ersatz für „Eines Menschen Flügel“ dieses Werk, was eine Mischung aus dem „Sechs-Millionen-Dollar-Mann“ und Tony Stark darstellt. Die Geschichte beschreibt einen Cyborg, der im Rahmen eines US-amerikanischen Militärprogramms erschaffen wurde und aufgrund technischer Mängel einen vorzeitigen Ruhestand in Dingle an der irischen Westküste in Harmonie und Ruhe verlebt. Bis plötzlich von einem auf den anderen Tag die beschauliche Idylle durch einen mysteriösen Todesfall getrübt wird und der letzte überlebende Cyborg um sein Leben für die Liebe und für die Gerechtigkeit kämpfen muss.
Das Buch ist spannend, leider erscheinen insbesondere gegen Ende einige Passagen zu konstruiert und nicht logisch.
Abubakar Adam Ibrahim „Wo wir stolpern und wo wir fallen“ (5/5)

Ein zufälliger Griff aus der Bibliothek in Frankfurt am Main. Letztlich waren das blutrote Cover und der ausgefallene Titel ausschlaggebend dafür, dass meine Aufmerksamkeit auf das unverkennbare Werk des nigerianischen Autors gerichtet wurde. Jede einzelne Seite sprüht von Exotik und poetischer Schönheit, jedes einzelne Kapitel ziert eine nigerianische Weisheit.
Das Buch thematisiert die verbotene Liebe einer muslimischen älteren Mutter namens Binta und einem deutlich jüngeren Straßengangster und Drogendealers Reza eingebettet in eine Phase des politischen Aufruhrs. Schauplatz ist die Stadt Jos in Nordnigeria (in der auch der Journalist und Autor selbst geboren wurde). Die Gesellschaft befindet sich im Aufbruch und in den Klüften zwischen Tradition und Moderne, zwischen den Konventionen und Rollenbildern des muslimischen Glaubens und der von Drogen, Kriminalität und Korruption beeinflussten Randgrupierungen, die jedoch einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Zeitgeschehen haben. Für das Werk erhielt Abubakar Adam Ibrahim den Nigerianischen Literaturpreis, der als wichtigster Literaturpreis Afrikas gelten soll.
Der Kanuri räusperte sich erneut, spuckte diesmal aber nicht aus. „Maigida Reza, du und Lasisi arbeiten schon lange zusammen. Es handelt sich doch nur um eine Kleinigkeit.“
Reza zückte einen Zweihundert-Naira-Schein. Lasisi nahm ihn und bedankte sich. Reza fiel auf, wie die beiden auf dem Weg zu ihren Bussen mit ihren abgetragenen Schuhen im Gleichschritt über den Beton schlurften, zurück zu dem sonnendurchglühten Asphalt, dem sie ihr täglich Brot verdankten und von dem man eines Tages ihre Knochen kratzen würde; ihre Geschichte würde vergessen, von den rasenden Rädern der Zeit geplättet werden wie zahllose andere auch.
Kopfschüttelnd ging er zurück in sein Zimmer.
Abubakar Adam Ibrahim „Wo wir stolpern und wo wir fallen“, Seite 146
Weitere
- Pia Stein „Drei Generationen auf dem Jakobsweg – … und meine Erfahrungen mit Gott“ (3,5/5)
- Juri Gagarin „Mein Flug ins All“ (5/5)
- Jan-Caspar Look „Across Europe – Caspar läuft – 5.250 km quer durch Europa“ (4/5)
Reingelesen
Elly Griffiths „The Great Deceiver – Magic sometimes lead to Murder“ (4,5/5)
Von einem Straßenverkäufer wurde mir in Barcelona beim Warten auf einen Hitchcock-Film in der Filmoteca de Catalunya das Buch mit dem Stegpavillon am Meer auf dem Cover, der mich sofort an Brighton erinnerte, in die Hand gedrückt und für zwei Euro überlassen. Mit dem Öffnen des Einbandes betritt der Lesende die Welt der Zauberer und Magier.
Martin Beyer (Herausgeber) „Zeichen & Wunder“ (5/5)
Eine Anthologie, die im „perpetuum publishing“-Verlag 2011 erschienen ist, ein ausgesprochen anziehendes Buchcover hat und Werke von sieben Ko-Autor-„Tandems“ in sich trägt. Zwischen den Seiten 14 und 15 habe ich einst eine M.C. Escher Postkarte aus der DVD „M.C. Escher – Reise in die Unendlichkeit“ gelegt.
Bruce Chatwin „Traumpfade“ (5/5)
Um meinem Traum des roten Kontinentes ein weiteres Stück näher zu kommen habe ich mich durch Chatwins „Traumpfade“ bis auf Seite 76/77 vorgearbeitet. Er zeigt die Kontraste zwischen den australischen Ureinwohnenden und der modernen Zivilisation auf (ähnlich wie in Herzogs Film „Wo die grünen Ameisen träumen“), portraitiert ein wenig verschrobene Menschen und hat den Anspruch die Welt der Ahnen mit der begrenzten Vorstellungskraft der Neuzeit zu vereinen.
Weitere Australien-Bücher in meinem Regal sind: Lonely Planet-Reiseführer, Marlo Morgan „Traumpfade“, „Australien – Zauber und Schönheit grandioser Landschaften“ mit Fotos von Richard Woldendorp und Louis Sachars „Löcher. Die Geheimnisse von Green Lake“ (spielt tatsächlich gar nicht in Australien, erinnert mich aufgrund der Weiten der Landschaften jedoch an den mystischen Kontinenten).
Cecelia Ahern „Ich hab dich im Gefühl“ (5/5)
In der Unterkunft in Furadouro (Portugal) fand ich das mir zunächst kitschig erscheinende Buch der irischen Schriftstellerin. Ahern, die inzwischen bereits 19 zum Teil verfilmte Romane veröffentlicht hat ist eine wahre Magierin der Worte. In „Ich hab dich im Gefühl“ bringt sie die zwei Einzelschicksale von Joyce und Justin zusammen. Tatsächlich stieß ich ein paar Wochen später in dem Hostel in Tanger auf einer Reisende, die ein Buch von Ahern mit sich trug.
Paul Bowles „Up Above the World“ (5/5)

In Tanger (Marokko) stieß ich im amerikanischen Gesandtschaftsmuseum auf Bowles und versuchte erfolglos bei einem der antiken Buchhändler ein Exemplar des US-Amerikaners und Wahlmarokkaners zu erwerben. Schließlich in einer Bibliothek ergatterte ich eine deutsche Übersetzung des Werkes und tauchte ein in eine exoktische Welt in Afrika.
Für ein paar Minuten wurde ich auch Zeuge der Verfilmung eines anderen Bowles Werkes mit dem Titel „Himmel über der Wüste“ („The Sheltering Sky“) mit Debra Winger und John Malkovich. Der Betrachtende kann in diesen bewegten Bildern in die Poesie Bowles eintauchen und die Schönheit der Frauen, der Landschaften, die gnadenlose Hitze und die Verworrenheiten der Charaktere nachvollziehen.
Sylvain Prudhomme „Legenden“ (4/5)

Originelle Sätze und gelungene Beschreibungen von Landschaften und Schmetterlingen des französischen Schriftstellers. Leider für mich kein ausreichend spektakulärer Handlungsstrang und ein vor sich hinplätscherndes Geschehen, das nicht sonderlich Lust auf das Ende machte. „Geschafft“ bis zu Seite 128.
Robert MacFarlane „Karte der Wildnis“ (5/5)

Im Bücherregal meines Cousins stand es neben unzähligen weiteren schmalen und breiten Wälzern. Zeitbedingt las ich einzig kurz rein. Nach „Berge im Kopf. Die Geschichte einer Faszination“ ist „Karte der Wildnis“ das zweite von mittlerweile sechs in die deutsche Sprache übersetzten Werken. Der britische Schriftsteller lebte bereits in Peking und promovierte anschließend in Cambridge. Seine zart detaillierten Naturbeschreibungen und seine philosophischen Blicke auf die Gesellschaft führen das Wirken von John Muir, Ralph Waldo Emerson oder Henry David Thoreau fort.
Malta-Reiseführer (5/5)
An einem bewölkten kühlen Samstagvormittag zog ich aus einer ehrenamtlich geführten Buchhandlung der evangelischen Kirche in Marburg einen Malta-Reiseführer. Zunächst diente er vorwiegend dazu, Ginkgo-Blätter zu trocknen – in Folge erkundete ich mit seiner Hilfe jedoch die drei maltesischen Inseln, die Hauptstadt Valletta als auch die archäologischen Stätten.
Weitere
- Hanns-Josef Ortheil „Ombra“ (4/5)
- Arnold Schwarzenegger „Be Useful – Sieben einfache Regeln für ein besseres Leben“ (4,5/5)
- Michael Habighorst „Auf die schlanke Tour“ (4/5)
- Thor Heyerdahl „Fatu Hiva – Zurück in die Natur“ (5/5)
- Augusto Roa Bastos „Menschensohn“ (5/5)
- George Meegan „The Longest Walk – An Odyssey of the Human Spirit“ (5/5)
- Bengt Danielsson „Vergessene Inseln der Südsee“ (5/5)
- Danilo Kiš „Garten, Asche“ (5/5)
- Friedrich Walz „Das Leben ist der Weg – Gedanken für Zeit und Ewigkeit“ (4,5/5) gefunden in der evangelischen Kirche in Friedberg im Bücherregal
- Collins Lapierre „Oder du wirst Trauer tragen – Das phantastische Leben des El Cordobés“ (5/5) gefunden in der Bücherkiste bei der Stempeluhr auf der Arbeit
- Diego Andrade Mora „Prima Invención – Relato y Poesía“ (5/5)
- Marco te Brommelstroet und Thalia Verkade „Gesellschaft in Bewegung“ (3,5/5)
- Einar Mar Gudmundsson „Fußspuren am Himmel“ (5/5) aus der Buchhandlung in Marburg
Noch nicht gelesen
Maggie O’Farrell „Hamnet“
Gekauft auf dem Jakobsweg in A Guarda da mein Rad bereits 12 Uhr mittags bei einer Werkstatt zur Reparatur stand und erst am nächsten Tag abholbereit war. Es geht um den Sohn William Shakespeares, der 11 Jahre alt wurde.
Lonely Planet „Das Universum – Ein Reiseführer – In Zusammenarbeit mit NASA JPL“
Gefunden in Barcelona in der einzigartigen Altaïr-Reisebuchhandlung und letztlich über das Internet gebraucht für einen Bruchteil des Preises erworben. Neben einer Vorstellung der Planeten des Sonnensystems werden Asteroiden, Zwergplaneten, Kometen, Expoplaneten oder Galaxien präsentiert, die – zumindest vereinzelt – möglicherweise in der Zukunft bereist werden können.
Barbara Bronnen „Die Stadt der Tagebücher – Vom Festhalten des Lebens durch Schreiben“
Schon lange hatte ich das Werk aufgrund des Covers unter künftigen potentiell zu erwerbenden Büchern abgespeichert. Nach dem Reinlesen ist es allerdings ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. Ein Fundus der Poesie, der Gedichte und der italienischen Lebensfreude.
Weitere

- Dan Millman „Die Goldenen Regeln des friedvollen Kriegers“
- London-Reiseführer
- Ricardo Ollaquindia Aguirre „La Tau y la Literatura“ erhalten auf dem Jakobsweg im Convent San Antón
Auf der Liste
- Heinrich Böll „Irisches Tagebuch“
- Andreas Eschbach „Eines Menschen Flügel“
- Frank Herbert „DUNE“
- Afghanistan- und Nepal-Reiseführer
- Miles McMullan „Birds of Colombia“
- Nils Klawitter „Die kleine Sache Widerstand“
- Robert MacFarlane „Alte Wege – Eine Reise zu Fuß“ entdeckt in einer WG meiner Schwester auf dem Nachttisch eines Mitbewohners sprangen mich das karminrote Cover und die poetischen Worte „Alte Wege – Eine Reise zu Fuß“ an
- Boris Polewoi „Der wahre Mensch“
- Pablo Neruda
- Peace Pilgrim
- „Archäologische Stätten der Welt“
- Adam Hochschild „Spain in our Heart“
- Raja Alem „Das Halsband der Tauben“
- Paul Zweig „Three Journeys: An Automythology“: In den USA, Mexiko oder Kolumbien stolperte ich auf den US-amerikanischen Schriftsteller und verwechselte ihn zunächst mit Stefan Zweig. Zweig ist allerdings nicht gleich Zweig – zwischen Österreich und New York, Petrópolis und Paris liegen gewaltige Unterschiede
- Ignatius Donnelly „Atlantis, die vorsintflutliche Welt“
- Bill Lishman „Vater der Gänse. Dem Geheimnis des Vogelzugs auf der Spur“
- Georges Simenon „Weihnachten in Paris“
- Sylvain Tesson „Schneeleopard“
- Sylvain Tesson „Auf versunkenen Wegen“
Weitere Buchtitel für eigene Werke
Im Sonnenlicht in Pamplona vor dem „El Café de Pablo“ sitzend sinnierte und notierte ich mir auf Seite 21 meines Notizbuches drei mögliche Buchtitel für weitere Projekte:
- „Auf dem Platz mit Picasso“
- „Der Meister und der Lehrling“
- „Auf einen Kaffee mit Picasso“.
Weitere Titel, die ich mir vorstellte waren:
- „Von einem anderen Stern“
- „Matrix der Menschheit“.
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